Alufelgen richtig schützen – Surf City Garage Diamond Edge Wheel Dressing vs. Poorboys Wheel Sealant

Wie war das nochmal? Man soll seine Arbeitszeit sinnvoll nutzen? Das war auch letzten Sonntag mein Motto. Meine Felgen konnte ich ja letzte Woche bereits vom Felgendoktor abholen. Wie immer super geworden. Jetzt war es an der Zeit die Räder für die anstehende Saison vorzubereiten. Denn wenn ich eins bei der Fahrzeugpflege hasse ist es das reinigen der Alufelgen.

Eingebrannter Bremsstaub auf den Felgen verschandelt im nu jede Alufelge. Um dem ganzen vorzubeugen verwende ich unterschiedliche Felgenversiegelungen. Vorteil solch einer Versiegelung : Bremsstaub kann sich nicht absetzen und bei der Wäsche lässt er sich einfach von der Felge spülen.

Kommen wir zu den Produkten die ich dieses mal verwendet habe. Kandidat Eins, für Felgen mit schon eingebrannten Bremsstaub.

Surf City Garage Diamond Edge Wheel Dressing

Diese Versiegelung ist eigentlich ein 3in1 Produkt. Durch einen geringen Polituranteil wird die Felge gereinigt und poliert, durch den synthetischen Anteil versiegelt und durch den Zusatz natürlicher Wachse entsteht der Glanz.

Die Versiegelung wird einfach auf ein Pad gegeben und dann mit genug Druck verarbeitet bis ein leichter Grauschleier entsteht.

Das ganze wird dann mit einem Microfasertuch wieder auspoliert.

Ergebnis : Eine gereinigte, versiegelte und glänzende Felge.

Kandidat Zwei. Poorboys Wheel Sealant. Hierbei handelt es sich um eine extrem hitzebeständige Versiegelung für absolut saubere Felgen. Diese Versiegelung macht einem etwas mehr Arbeit, da der Hersteller für einen perfekten Schutz mindestens 3 Schichten empfiehlt. Die Versiegelung trägt man entweder mit einem Pad oder einem Microfasertuch auf.

Ganz wichtig bei der Verarbeitung : Weniger ist manchmal mehr. Die Versiegelung sollte also möglichst dünn aufgetragen werden. Auch ist es nicht nötig beim Auftragen Druck auszuüben, da es sich um eine reine Versiegelung handelt. Einfach auftragen, solange wirken lassen bis die Versiegelung milchig wird und zum Schluss mit einem Microfasertuch auspolieren bzw. abwischen.

Nach drei Schichten, also auftragen/auspolieren, auftragen/auspolieren, auftragen/auspolieren, stellt sich eine extreme Glätte und ein schöner Glanz ein.

Zum Schluss folgte dann noch etwas Pflege für die Reifenflanke. Hier verwende ich die Reifenpflege Surf City Garage Beyond Black Tire Pro. Dieses Mittel hält den Gummi schön geschmeidig und verleiht dem Reifen einen tiefschwarzen matten Look. Zum Auftragen eignet sich ein gewöhnlicher Haushaltsschwamm oder wie in meinem Fall ein Applicator Pad. Einfach einen Pumpstoss auf den Schwamm geben und damit die Reifenflanke einreiben. Pro Reifenflanke reichen 1-2 Pumpstösse.

Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen. Wer Fragen zu den verwendeten oder anderen Produkten hat kann gerne einen Kommentar hinterlassen

 

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das werde ich doch mal direkt austesten 😉
    Hast Du eventuell Tipps, welches Mittel vorher zum Reinigen gut geeignet ist? Oder ist, wenn der Bremsstaub schon richtig fest sitzt, eh alles verloren?

  2. Ein sehr guter Felgenreiniger im Consumerbereich ist der von Teufel. Bekommt man bei ATU. Aufsprühen und mit einem Pinsel die Felge reinigen. Wenn das nicht mehr hilft würde ich zur roten Lackknete von Magic Clean greifen. Alles was damit nicht mehr geht kann man als eingebrannt bezeichnen.

  3. Hey danke für den tollen Bericht allerdings vermisse ich etwas eine Art Fazit von dir 🙂

    Welches von den 2 Sachen würdest du mehr empfehlen?
    Lassen sich die Felgen jetzt besser reinigen?

    Mir gehts auch sehr um den Glanz der Felge und da kommt mir das Poorboys etwas glanzvoller rüber auf den Bildern…Was würdest du sagen?

    Wäre um eine Antwort sehr dankbar

    MfG Mischa 🙂

  4. Glanz und Haltbarkeit Poorboys. Ist zwar etwas aufwändiger in der Anwendung lohnt sich aber. Die Felgen sind nach Anwendung der Produkte leichter zu reinigen.

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