Ein Monat im Öffentlichen Nahverkehr – Ein Fazit

Morgen, auf den Tag genau, fahre ich Wochentags täglich seit einem Monat mit Bus und Bahn zur Fachschule. Es wird also Zeit für ein kleines Fazit. Fangen wir doch mal mit den wenigen schönen Seiten an.

Für mich gibt es nichts schöneres als die Hamburger Skyline als bei Sonnenaufgang/Sonnenuntergang oder bei strahlend blauen Himmel. Der Blick über den Hafen, der Fernsehturm oder auch der Michel. Ich weiß warum ich Hamburg so verbunden bin. Es ist einfach eine schöne Stadt. Wenn nicht sogar die schönste Stadt. Alles was man zum Leben braucht ist schnell erreichbar.

Mein Schulweg mit dem Auto wäre weniger entspannt. Stau, Stop and Go, ortsfremde die nicht wissen wo sie hinwollen, Parkplatzsuche und weniger Zeit aufmerksam die doch schöne Aussicht zu genießen. Von den Spritkosten mal ganz abgesehen. Für den Preis meines Monatstickets käme ich eine Woche mit dem Auto zur Schule.

Ok. Genug der schönen Dinge. Zumindest fallen mir spontan keine mehr ein. Kommen wir zu den nervigen Dingen.

Punkt 1: Kinder/Teenies/junge Erwachsene

Benehmen ist bei den wenigsten vorhanden. Hinsetzen, Fresse halten und Hände in den Schoß legen wird vermutlich heute nicht mehr vermittelt. Das Handy soll zum telefonieren, SMSen und surfen dienen aber stattdessen wird es als Ghettoblaster missbraucht, sich Lautstark über das letzte Saufgelage unterhalten, laut gelacht, extrem Laut telefoniert (kann man ja nicht auf später verschieben, man läßt lieber das ganze Abteil am Gespräch teilhaben), es wird sich breitgemacht und natürlich braucht die Tasche auch einen Sitzplatz. Von der Verunglimpfung der deutschen Sprache fange ich jetzt gar nicht erst an. Kurzum: teilweise verstehe ich nicht ein Wort.

Punkt 2: Alte Menschen

Ganz kurz : Ab einem bestimmten Alter sollte man sich nicht allzuweit vom nächsten Friedhof aufhalten. Die öffentlichen Nahverkehrsmittel sind nicht zum Sterben gedacht. Zu bestimmten Uhrzeiten sollte man es alten Menschen einfach verbieten Bus und Bahn zu nutzen. Fahrräder darf man schließlich auch nur von 09:00-16:00 mitführen.

Punkt 3: Allgemeines

Wer sich im öffentlichen Nahverkehr bewegt sollte ein Mindestmaß an Körperhygiene besitzen. Einmal am Tag duschen sollte mindestens drin sein. Die Verwendung eines Deos tut nicht weh, nicht zu verwechseln mit einem Vollbad in einem billigen Parfüm.

Der eigene Musikgeschmack mag einem selbst vielleicht gefallen. Das ganze muss man aber nicht auf andere Mitreisende übertragen.

Getätigte Einkäufe sind ja was schönes. Wenn die eingekaufte Menge das eigene Volumen übersteigt wäre es vielleicht angebracht sich ein Taxi zu nehmen. Ein Sitzabteil ist zum sitzen da und nicht dafür das es die Einkäufe bequem haben.

Ein Bus beziehungsweise ein Waggon endet nicht direkt nach der Tür. Es ist also relativ dämlich direkt nach der Tür stehen zu bleiben. Andere möchten vielleicht auch noch zusteigen.

 

Das war also mein Fazit. Vielleicht findet dieser Artikel ja irgendwann beachtung. Falls nicht, wird in den nächsten 2,5 Jahren in den ich noch Bus und Bahn fahre der ein oder andere Unfall passieren 😀

 

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