Kleine Fotos in Großformat – Wie bleibt die Qualität erhalten?

Das eigene Foto als Poster drucken zu lassen kann schnell schiefgehen. Stimmen Qualität oder Auflösung nicht, können auch das schönste Motiv und die beste Technik nichts mehr retten: Das Motiv ist dann nur verschwommen zu erkennen. Nichts also, was man sich als Hobbyfotograf unbedingt an die Wand hängen möchte.

Schon durch den kleinsten Fehler kann der Posterdruck eines Fotos misslingen. Auch die Druckerei sollte darum mit Bedacht ausgewählt werden. Das Problem dabei ist, dass Anbieter für Posterdrucke nur sehr selten von Facheinrichtungen getestet werden. Für die Auswahl eines guten Anbieters bietet es sich an, anhand eigener Kriterien den richtigen Auftragnehmer ausfindig zu machen. Das Problem dabei: So gut wie jeder Online-Fotodienst bietet Posterdruck an, fraglich ist aber, ob wirklich alle die versprochene hohe Qualität halten können. Auf der Suche nach der Verarbeitung von einem Foto zum Poster stößt man nämlich nicht nur auf spezialisierte Fotoanbieter wie bilder.de, sondern auch auf Discounter wie Rossmann oder Aldi. Deren Qualität ist zwar meist akzeptabel, aber aufgrund des sehr günstig ausfallenden Preises kaum mit den Ergebnissen von Profis vergleichbar.

Die richtige Auflösung

Für einen Posterdruck ist die Qualität des Fotos von essenzieller Bedeutung. Für gewöhnlich lassen sich Bilder, die von einer Digitalkamera aufgenommen wurden, aber problemlos vergrößert darstellen. Wichtig ist allerdings, dass das Foto wirklich scharf ist. Dabei kommt der Pixelzahl der Kamera ertstaunlicherweise keine Bedeutung zu. Auch ältere Digitalkameras kommen also als Quelle für ein Motiv in Frage. Einen einfachen Test kann jeder selbst Zuhause durchführen, indem man das gewünschte Foto einfach in DIN A4 ausdruckt und begutachtet. Sieht das Foto gut aus, dann eignet es sich meist auch für größere Drucke.

Natürlich gilt: Je größer die Auflösung, desto besser die Qualität. Eine wichtige Voraussetzung für den Posterdruck ist dies aber nicht, denn Details sind auch auf Fotos mit geringerer Auflösung zu erkennen. Kleine Fotos als Poster zu drucken ist auch in diesem Fall kein Problem. Allerdings kann es möglich sein, dass die Pixelanzahl automatisch von einer Software erhöht wird. Dadurch verliert das Bild nach und nach die feinen Details. Dies muss aber gar nicht unbedingt auffallen und liegt daran, dass der Betrachtungsabstand bei kleinen und großen Bildern häufig unterschiedlich ausfällt. Während kleine Fotos meist aus einem Abstand von etwa 30 Zentimetern betrachtet werden, sieht man Poster meist aus einer Entfernung von einem bis mehreren Metern an.

Der bereits erwähnte Anbieter Bilder.de bietet die praktische Möglichkeit, anhand der Megapixel der Kamera zu erkennen, welche Postergrößen am besten geeignet sind. Dieser Service wird allerdings längst nicht von allen Anbietern geleistet.

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