Kleiner Sensor? Großer Sensor?

Wo geht die Reise hin? Wenn man den Analysten glaubt, werden in der Kamerabranche gerademal drei Unternehmen überleben. Diese wären Canon, Nikon und Sony. Aber was ist mit Olympus, Panasonic und Fuji?

Gerade die drei letzt genannten Unternehmen sind momentan im Bereich Micro-Four-Third sehr beliebt und schmeißen, meiner Meinung nach, beinahe im Monatsrythmus neue Systemkameras auf den Markt die selbst bei professionellen Fotografen sehr beliebt sind. Grade erst in der Fifty Nifty Live-Show von Dennis Weißmantel und Jani Pushparajah „outet“ sich Ralph Man, der eigentlich hauptsächlich mit einer Phase One Mittelformatkamera arbeitet, als Besitzer und Liebhaber einer Olympus OM-D.

Zu dem Thema haben gibt es auch ein interessantes Video von den Herren Wegner&Ludolph

In seinem Video-Tutorial verwendet Patrick Ludolph ebenfalls eine Olympus OM-D. Was dort für Bilder, selbst mit dem „kleinen“ Micro-Four-Third Sensor entstehen ist wirklich beeindruckend. Die Diagonale dieses Sensors beträgt ja gerademal die Hälfte eines Vollformatsensors. Sony geht zum Beispiel gerade einen anderen Weg. Sie nehmen einfach den Sensor aus der Nikon D800 und pflanzen diesen in ein Systemkameragehäuse. Dieser Weg führt zwar zu einem kleinen Gehäuse, die Objektive werden dadurch aber nicht kleiner. Der Gewichtsvorteil geht somit wieder verloren.

Für mich wird der Trend mit dem Micro-Four-Third System weiterhin anhalten. Wenn die Hersteller das Rauschverhalten des Sensors noch verbessern können wird das das zukünftige System. Kompaktkameras werden schon heute von den Handykameras verdrängt und im „professionellen“ Bereich muss sich nur die Einstellung der Leute ändern. Denn dort verbindet man eine große Kamera immernoch mit guten Fotos.

 

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