Tageswerk – Tag 2 der Aufbereitung

Heute ging es weiter mit der Aufbereitung. Angefangen natürlich mit der Handwäsche. Wie man das macht habe ich ja bereits in diesem Beitrag geschrieben. Weiter ging es jetzt mit dem Kneten.

Gut. 99% meiner Leserschaft fragt sich jetzt was ich mit „Kneten“ meine. Knete kennt jeder. Weich, formbar und kleine Kinder spielen damit. Ich spreche hier aber von Lackreinigungsknete. Auch weich und formbar, allerdings weniger für Kinder geeignet. Mit Lackreinigungsknete reinigt man, wie der Name schon vermuten läßt, den Lack. Dazu einfach eine flache Scheibe formen, den Lack mit extra Knetflüssigkeit oder Shampoowasser einsprühen und mit der Knete über den Lack fahren. Ich nehme meistens die Magic Clean Blau.

Als Gleitmittel für die Knete benutze ich Meguiars Final Inspection. Verwendbar als Quickdetailer (Also Schnellreiniger um mal eben ein paar Fingerabdrücke zu entfernen), Trocknungshilfe (auf den nassen Lack sprühen und Wasserflecken gibt es nicht mehr) oder eben als Gleitmittel für die Knete.

Im Ursprungszustand sieht die Knete so aus :

Nach der Benutzung dann so :

Hier sieht man mal was nach einer Wäsche doch noch für ein Schmutz in den Lackporen steckt.

Weiter ging es mit dem ersten von zwei Poliervorgängen. Hier geht es ausschließlich darum vorhandene Lackdefekte zu beseitigen. Zum Polieren nutze ich eine Flex 3401 VRG. Ein Exenterpolierer mit Zwangsantrieb. Zwar „etwas“ teurer als die Baumarktpoliermaschinen für den Zigarettenanzünder dafür funktioniert das Gerät aber auch tadellos und macht nicht mehr Kratzer in den Lack als raus.

Hier ein Bild vom jetzigen Zustand :

Morgen kommt dann auch der Glanz. Es stehen an Hochglanzpolitur, Versiegelung und Wachs.

 

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