Und was bringt die Zukunft?

Mein erster Urlaub dieses Jahr beginnt Montag. Elf Tage nicht zur Arbeit. Am 29.04.2011 habe ich meinen letzten 24-Stunden-Dienst. Mein Überstundenkonto hat dann einen Stand von 32 Tagen und 117 Stunden. Somit sind alle meine Fortbildungen die dieses Jahr noch stattfinden abgedeckt. Dafür habe ich auch seit Ende Oktober 2010 fast jedes Wochenende zum Teil in der Firma verbracht. Aber ich kann sagen das ich mir alles selbst erarbeitet habe ohne bei meinem Chef um Sonderurlaub bitten zu müssen oder meinen Erholungsurlaub für die Fortbildungen anzutasten. Ganze 35 Tage kann ich jetzt in diesem Jahr noch Urlaub machen. Daraus folgt das ich in diesem Jahr nurnoch ca. 70 Tage arbeiten muss.

Dann heißt es am 02.12.2011 nach fast 8 Jahren in der Firma zum ersten mal Abschied nehmen. Bis zum 03.03.2013 stellt mich mein Arbeitgeber von der Arbeit frei damit ich mich fortbilden kann. Schon früh habe ich mich damit befasst in welche Richtung das ganze gehen soll. Die Frage die sich mir stellte lautete : „Wo siehst du dich in 10 Jahren“. Möchtest du wirklich bis zur Rente als Kfz-Meister in der Werkstatt stehen? Oder willst du einen neuen Beruf erlernen um dann mit über 30 Jahren als Berufsanfänger dazustehen? Keine wirklich reizvolle Perspektive. Deswegen erkundigte ich mich über weitere Möglichkeiten. Schnell stand fest das ich in dem Bereich Technik bleiben möchte. Hier fasste ich den Entschluss die Fortbildung zum „staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Maschinenbau“ anzustreben. Nach dieser zweijährigen Fortbildung kommt die zweite Fortbildung zum „technischen Betriebswirt“. Beide Fortbildungen werden hier in Hamburg von der Technischen Fachschule Heinze angeboten.

Mein Vorteil ist, das die Kosten zum größten Teil durch meinen Arbeitgeber getragen werden. Ich muß „nur“ ca. 2000€ selbst investieren. Weiterer Vorteil : Mein Arbeitgeber zahlt mir im Fortbildungszeitraum mein monatliches Gehalt weiter.

Die Frage ist nur was ich dann mit den erreichten Abschlüssen anfange. Aus Interesse habe ich mich in den verschiedensten Foren mit dieser Thematik angemeldet. Auch habe ich Stellenangebote auf Experteer angesehen. Die Bandbreite was ich im Endeffekt machen könnte ist sehr groß. Sei es Qualitätsmanagment, Personalführung, Projektmanagment, Entwicklung, Einkauf oder Konstruktion. Alles Bereiche die mich interessieren und in denen auch ausreichend Stellen angeboten werden.

Bevor ich mich irgendwo bewerben kann stehen aber noch 33 Monate Studium vor mir. Wenn ich dann alle angestrebten Abschlüsse in der Tasche habe stehe ich wieder vor der Frage : „Und was bringt die Zukunft“

 

Artikelbild : © Gerd Altmann/dezignus.com/pixelio.de

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. so lange kein wochenende? sie müssen eine tolle frau haben! good luck für die zukunft, die sich übrigens gar nicht so schlecht anhört! sehr gute perspektiven warten da auf sie. also: reinhaun! 🙂

  2. Vielen Dank das Sie mich weiterhin begleiten wollen. Wenn ich bei meiner Abschlußarbeit Hilfe brauche wende ich mich garantiert an Sie.

  3. Entweder war ich Freitags in der Firma und bin Samstag müde nach Hause gekommen oder ich war Samstags in der Firma und bin Sonntag müde nach Hause gekommen. Wirklich viel mit mir anfangen konnte man nicht.

    Und ich stimme Ihnen zu. Ich habe eindeutig eine tolle Frau. Wenn nicht sogar die Beste.

    Auch Ihnen herzlichen Dank fürs lesen und kommentieren.

  4. Dann wünsche ich schon mal viel Erfolg beim Studium. Die Perspektiven hören sich doch sehr gut an. Und das mit der Finanzierung ist natürlich klasse 😉

  5. Vielen Dank. Ohne Finanzierung durch die Firma wäre das auch nicht möglich. Fast 11000€ nur für eine Fortbildung habe ich auch nicht mal so über. Vom monatlichen Verdienstausfall mal ganz abgesehen.

Schreibe einen Kommentar